Juhuuu iPhone 4! – oh.. defekt..
Lange war das Warten auf dieses “magische Gerät” das alles erneut verändern soll. Das iPhone 4. Vor Monaten wurde das iPhone reserviert, doch die lachhafte Auslieferungszahl von 5000 Stück in die Schweiz (am Release-Tag) führte dazu, dass ich für einmal ein neues iPhone nicht am ersten Tag erhalten sollte. Ich kam erstaunlich gut damit klar – alles andere wäre ja auch beängstigend gewesen. Dennoch hiess es bereits wenige Tage später, dass mein iPhone 4 abholbereit wäre. Den Weg von einer Autostunde nahm ich gerne in Kauf, den Weg zurück ebenfalls. Zuhause angekommen wurde dann die “unpacking ceremony” hinter verschlossenen Toren durchgeführt. Keine Medien, keine Kamera sollten dabei sein. Keine Interviewfragen, keine Fotos, kein Gedränge in der Wartehalle.. Hmm, naja.. ehrlich gesagt habe ich das iPhone ganz eifach ausgepackt, wie das jeder halbwegs normale Mensch wohl tun würde – obwohl ich nicht behaupten möchte, dass ich mich zu diesen zähle.
Auf den ersten Blick erschien mir die Verarbeitung des Gerätes deutlich hochwertiger als jene des iPhone 3Gs. Wo vorher brüchiger Kunststoff war, sitzt jetzt hochwertiges und wohl beinahe unzerstörbares Aluminium. Die dünnen Kunststoff-Teile des 3Gs – man könnte Sie auch Sollbruchstellen nennen – gibt es beim iPhone 4 nicht mehr. Das Gerät hat ein angenehmes Gewicht, liegt durch die flachen Seiten aber deutlich anderst in der Hand als das 3Gs. Ich verzichte darauf, es “schlechter” zu nennen, aber eine Angewöhnungsphase ist definitiv nötig. So ist es beispielsweise auch nicht mehr ganz so einfach möglich, nur durch erfühlen im Hosensack zu erkennen, wie rum das iPhone da gerade liegt. Kein Kaufargument, aufgefallen ist es mir aber dennoch.
Nungut, das neue iPhone war ausgepackt, es konnte also los gehen, sobald ich eine Sicherung des 3Gs durchgeführt hatte. Das neue iPhone 4 wurde zum ersten mal mit meinem iTunes bekannt gemacht, wollte da aber gleich wieder weg, weil es gerne eine SIM-Karte dafür gehabt hätte. Also gut, der Wunsch war mir Befehl und die Micro-SIM schnell eingelegt. Erneuter Versuch: Das iPhone zeigt sich immernoch scheu, die gerade eingelegte SIM wollte nämlich zuerst noch entsperrt werden. Also gut, der Wunsch war mir Befehl und die Micro-SIM schnell entsperrt. Dritter Versuch: Jetzt gefiel es dem iPhone. Ohne Probleme und in ungefähr einer halben Stunde wurde die vorher durchgeführte Sicherung auf das neue Gerät übertragen. Alle Einstellungen, alle Fotos, alle Programme, kurz gesagt der gesamte Inhalt wurde Problemlos auf das Neugerät übertragen. Somit war die Einrichtung abgeschlossen und ich konnte das Gerät zum ersten Mal im Betrieb bewundern. Das hochauflösende Retina Display fällt sofort auf. Apple hatte für einmal nicht übertrieben. “Gorgeous” kann für das Teil durchaus ohne schlechtes Gewissen als beschreibendes Fürwort verwendet werden! Text, Fotos und Filme kommen sehr brilliant und ausgesprochen scharf daher. Man muss nicht genau hinsehen – man sieht es sofort!
Die ganze Empfangsgeschichte lass ich hier getrost weg, wer sich dafür interessiert und noch immer glaubt, es sei etwas daran, der öffnet am besten irgendwelche Informationsportale der Konkurrenz. Diese wissen nur zu gut, wo und wie das Problem nun genau auftreten soll. Vielleicht muss ich mich da auch mal informieren, damit ich weiss, wie sich das abspielen sollte..
Der erste Eindruck war also überaus positiv und das “alte” 3Gs landete schnell in der Ersatzgerät-Ecke. Doch dann kam Tag 2! Es ist schon fast ein bisschen beängstigend, aber erst am zweiten Tag habe ich das erste Mal versucht, mit dem Gerät zu telefonieren! Zur Erinnerung, das iPhone ist theoretisch ein Mobiltelefon! Schnell musste ich feststellen, telefonieren war bei diesem Gerät nicht vorgesehen. Die Höhrermuschel funktionierte nämlich nicht. Ein ganz leises klacken am Anfang des Verbindungsaufbaus, danach totenstille. Kein Mückschen gab der Höhrer mehr von sich. Per Lautsprecher und Kopfhörer (bzw. Headset) funktionierte das Gespräch jedoch tadellos, also war schnell klar, das Gerät hatte einen Neudefekt. Auch ein Neustart und das Wiederherstellen der Werkseinstellungen sollte keine Besserung mit sich bringen. Folgend habe ich mich mit dem Apple-Support in Verbindung gesetzt, welcher mir schnell erklärte, dass ich nun drei Möglichkeiten hätte:
- Das Gerät zur Garantie-Reparatur einsenden (Dauer 3-7 Werktage)
- Für 29$ einen Vor-Ort Sofort-Austausch veranlassen (Dauer 2-3 Werktage)
- Für 69$ den Apple Care Protection Plan abonnieren und dadurch vom kostenlosen Vor-Ort Sofort-Austausch profitieren.
Ich habe mich für die letzte Variante entschieden, nachdem ich mich erkundigt hatte, inwiefern sich die aktuellen Lieferengpässe auf diesen Service auswirken. Mir wurde gesagt, dass die Geräte für den Austausch zurückgehalten und somit versandbereit sind. Tatsächlich erhielt ich noch am gleichen Tag die Versandbestätigung und die UPS Tracking-Nummer. Die ganze Geschichte fand am vergangenen Freitag statt. Heute ist Montag und das neue Gerät wurde mir bereits am Vormittag übergeben während andere noch auf die Auslieferung Ihres ersten iPhone 4 warten.
Man könnte meinen, ich hätte beim iPhone-Kauf gehamstert, dem ist aber nicht ganz der Fall. Das Ersatzgerät kam in einer edlen iPhone Schachtel, während eine zweite, edle Schachtel mit Schutzhülle für den Versand meines eigenen iPhones mitgeliefert wurde. Dazu die ganzen Transportdokumente und ein UPS Saver Umschlag. Also mal eben das iPhone gesichert, zurückgesetzt und das Ersatzgerät per Sicherung wiederhergestellt und alles war wie beim alten – mit einem kleinen Unterschied: Ich habe jetzt Ton im Hörer. Ab sofort höre also auch ich meine Gegenpartei beim Telefonieren – sogar ohne aktivierten Lautsprecher. Diese Umtauschgeschichte wird vom Apple recht professionell und schnell gehandhabt, dafür ein dickes plus!
Nun würde ich meinen, gilt es zu sehen, wie die Geschichte weiter läuft, ob und wann ich mein Original iPhone wieder zurück erhalte und wenn ja, wie es dann aussieht. Jetzt bin ich aber erstmal erfreut, ein funktioniendes iPhone 4 mit dabei zu haben.





Hey…!
Coole iPhone Bricht, ha wieder emol müäse schmunzle. Aber hesch gar nöd erwähnt, mit wem du hesch wölle telefoniere?! *bös luegeg* und dass ich au nöd di erst gsi bin wo es SMS über cho het, hesch notürlich au nöd erwähnt. *doppelt bös luege*. Guet ghört viellicht jo nöd unbedingt i sonen Blog Itrag…!
So no guet 3 Stund und denn Ferie!!!!
Guguuus..
Danke, danke..! Hmm jo.. Ich han glaub so einiges falsch gmacht bi däm Bricht.. :) Blöderwiis MUENI bald id Ferie, drum bliibt mir jetzt kei Ziit, zum diä Korrekturwünsch z’berücksichtige.. Isch echt dumm, hä..!? ;-)